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anonym
Gast





Beitrag: Dienstag, 20. Jul. 2004 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

Die Amtshaftung sollte generell eingeführt werden, denn es ist nicht einzusehen, warum Politiker das Privileg genießen sollen, auf Kosten des Volkes Fehler zu machen, ohne je dafür belangt werden zu können. Die Einführung der Amtshaftung wäre das beste Mittel gegen die Politikverdrossenheit.
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anonym
Gast





Beitrag: Dienstag, 20. Jul. 2004 12:16    Titel: Antworten mit Zitat

@Anonymus

Es wäre schön, wenn Sie, sehr geehrter Anonymus, bei den Schulbuchverlagen nachfragen würden, was eine Rückumstellung kosten würde, und das Ergebnis hier einstellen würden. Allerdings fragt sich, wie sichergestellt werden kann, daß diese Verlage nicht völlig überzogene Kosten angeben, ein Aufschlüsseln der entstehenden Kosten in einzelne, konkret zu überprüfende Posten wäre als zu fordern. Ob sich die Verlage derart in die Karten schauen lassen würden, ist doch sehr zu bezweifeln.

Was die Auflage der FAZ angeht, so muß diese im Zusammenhang mit den jeweiligen Auflagen anderer, vergleichbarer Zeitungen vor und nach der Reform gesehen werden, ebenso mit der Gesamtentwicklung.
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Anonymus
Gast





Beitrag: Mittwoch, 21. Jul. 2004 13:20    Titel: Die FAZ stirbt! Antworten mit Zitat

Die Reformgegner verbreiten ja gerne die Lüge, wonach die Mehrzahl der Zeitungsleser möchte, dass ihre Zeitung wieder zur alten Rechtschreibung zurückkehrt. Sie stützen sich dabei auf dubiose Umfragen.

Hier die knallharten Zahlen zur Entwicklung der Verkaufsauflage der FAZ!

Im zweiten Quartal des Jahres 2000, also kurz vor der Rückkehr zur alten Rechtschreibung, betrug die Verkaufsauflage

407 772 Exemplare.

Nach der Rückkehr zur alten Rechtschreibung schrumpfte die Auflage schlagartig auf

405 204 Exemplare,

im 3. Quartal, um dann im 4. Quartal sogar auf

400 554 Exemplare

zu fallen.

Die FAZ hat also allein ein halbes Jahr nach der Rückkehr zur alten Rechtschreibung über 7000 Exemplare täglich weniger verkauft als vorher.

Hinter jedem weniger verkauften Exemplar stecken aber zwei bis drei Leser. Die FAZ hat also durch ihre Rückkehraktion bis zu

21 000 Leser verloren.

Zurzeit beträgt die Verkaufsauflage der FAZ nur noch rund

379 000 Exemplare.


Die einstige Nummer Eins auf dem deutschen Zeitungsmarkt ist durch ihre Rückkehr zur alten Rechtschreibung hoffnungslos auf den zweiten Platz hinter der Süddeutschen Zeitung zurückgefallen. Die Süddeutsche erscheint nämlich in neuer Rechtschreibung!


Quelle: www.ivw.de
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Manfred Riebe



Registriert seit: 23.10.2002
Beiträge: 2840
Wohnort: 90571 Schwaig bei Nürnberg

Beitrag: Mittwoch, 21. Jul. 2004 15:55    Titel: Angriffe aus dem Dunkeln Antworten mit Zitat

Killerphrasen und Schauermärchen
Angriffe aus dem Dunkeln


Anonymus „Gast“ polemisiert:
„Die Reformgegner verbreiten ja gerne die Lüge, wonach die Mehrzahl der Zeitungsleser möchte, dass ihre Zeitung wieder zur alten Rechtschreibung zurückkehrt. Sie stützen sich dabei auf dubiose Umfragen.“

Diese Killerphrasen und Schauermärchen äußerten Sie schon vor einigen Jahren. Wenn es solche Lügen gegeben hätte, dann hätten schon längst die Zeitungen darüber berichtet. Im übrigen: Was man selber denkt und tut, traut man jedem anderen zu.

Ich vermute, daß Sie zu den Trittbrettfahrern der Rechtschreibreform gehören und an ihr verdienen wollen. Andernfalls könnten Sie ja Ihren Namen nennen. Vgl. Anonyme Schreiber / Pseudonyme - www.vrs-ev.de/forum/viewtopic.php?t=423 -.

Angriffe aus dem Dunkeln

Immerhin hat der wie ein Verbrecher vermummte anonyme Heckenschütze „Gast“ das VRS-Forum/Archiv besucht. Das ist positiv; denn der VRS betreibt als Sprachpflegeverein Volksbildung durch Aufklärungs- und Quellenarbeit, ist deswegen als gemeinnützig anerkannt und wurde vom Bundesverfassungsgericht eingeladen und am 12. Mai 1998 angehört. Bedauerlich ist, daß diese Volksbildungsarbeit mit Killerphrasen diffamiert wird. Derlei Destruktion erinnert an die Stasi-Methode der Zersetzung. Vgl. Schuller, Wolfgang: Zersetzung - Angriffe aus dem Dunkeln. Die verdeckte terroristische Tätigkeit des Ministeriums für Staatssicherheit. In: Süddeutsche Zeitung 06.07.99, S. 10.

Positiv daran ist, daß negative Äußerungen die beste Reklame sind.

Der VRS stützt sich auf verschiedene Umfragen, darunter die von demoskopischen Instituten: www.vrs-ev.de/demoskop.php -. Wer deren Seriosität anzweifelt, sollte seine Bedenken dort vortragen. Hier sind Sie an der falschen Adresse.

Unsere Erfahrung ist, daß die Reformer und ihre Lobbyisten von Anfang an die Politiker belogen haben. Edmund Stoiber und die anderen Ministerpräsidenten wurden mit dem 50-Prozent-weniger-Fehler-Märchen gefüttert sowie mit dem Märchen der wundersamen Regelverminderungen ... Die Ministerpräsidenten waren gutgläubig und haben die Reform durchgewinkt, anstatt eine Qualitätskontrolle durchführen zu lassen. Bei jedem Schulbuch wird genau geprüft. Warum nicht hier? Solche Fehlinformationen haben politische Fehlentscheidungen zur Folge, wie z.B. die Rechtschreibreform.

Es ist bekannt, daß es der Presse nicht rosig geht. Manch ein Pressekonzern hat sich bei Zukäufen in den neuen Bundesländern und im Ausland finanziell verhoben. Neuer Gesellschafter der Mediengruppe Süddeutscher Verlag ist die Südwestdeutsche Medien Holding mit 18,75 % Anteil. Warum wohl?

„Es ist nie zu spät, Natur-, Kultur- und Sprachzerstörung, Entdemokratisierung, Korruption und Steuerverschwendung zu stoppen!“ (VRS)
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Anonymus
Gast





Beitrag: Mittwoch, 21. Jul. 2004 17:00    Titel: Die, die Wahrheit nicht wissen wollen! Antworten mit Zitat

Riebe windet sich wie ein Wurm!

Meine Zahlen entsprechen alle den Tatsachen! Sie stammen von der IVW. Die Auflagenzahlen werden der IVW von den Zeitungen selbst genannt.

Hier geht es darum, dass der FAZ die Leser davonlaufen!

Dass alle Zeitungen aber in wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind, liegt an den sinkenden Werbeeinnahmen. Die Werbeeinnahmen sinken wiederum, weil es unserer Wirtschaft schlecht geht.

Von den dubiosen Umfragen wurde bereits in der Presse berichtet. Im Jahr 2000 stellten die Reformgegner in Berlin eine Umfrage der Presse vor. Über 70000 Stimmen sollten für die Rückkehr der Zeitungen zur alten Rechtschreibung sein gegenüber wenigen Hundert Stimmen für die Beibehaltung der neuen Rechtschreibung.

Die Presseleute ließen sich aber nicht täuschen.

Wenn so viele Leute gegen die neue Rechtschreibung sind (siehe neueste Umfragen), warum startet ihr denn dann keine Volksbegehren? Ihr habt doch angeblich 70 Prozent der Bevölkerung auf euerer Seite. Damit ein Volksbegehren durchgeführt wird, braucht man doch nur 10 Prozent der Bevölkerung, die sich für ein Begehren aussprechen. Was ist nun? Von euch hört man doch nur schlappe Ausreden!
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Manfred Riebe



Registriert seit: 23.10.2002
Beiträge: 2840
Wohnort: 90571 Schwaig bei Nürnberg

Beitrag: Mittwoch, 21. Jul. 2004 18:26    Titel: Angriffe aus dem Dunkeln: Die Zersetzungspraktiken der Stasi Antworten mit Zitat

Angriffe aus dem Dunkeln: Die Zersetzungspraktiken der Stasi

Siehe hierzu den entsprechenden Eintrag im Strang „Desinformation“ - www.vrs-ev.de/forum/viewtopic.php?t=120

1. Zur angeblichen „dubiosen Umfrage“

Siehe meinen Eintrag vom 13. Mai 2004 in der Rubrik „Aktionen“ im Strang „Zur Rücknahme der Rechtschreibreform“:

Anzeige
[ganzseitig, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 192 vom 19. August 2000, S. 11, und in Berliner Zeitung, Münchner Merkur, Nordwest-Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Die Welt]

Soll die Rechtschreibreform zurückgenommen werden? –
www.vrs-ev.de/forum/viewtopic.php?t=257&highlight=umfrage

Gesamtergebnis: 71 161 Einsendungen, davon stimmten 98,56 Prozent für eine Rücknahme der Reform. Die Ergebnisse der einzelnen Zeitungen finden Sie hier: http://www.vrs-ev.de/demoskop.php#2000 -.

Der dubiose anonyme Reformbefürworter wagt es - wie ein Wurm - nicht, aus seinem Versteck ans Tageslicht hervorzukommen. Dann würde sich vermutlich herausstellen, daß er zu den Trittbrettfahrern der Reform gehört. Im Gegensatz zu solchen Leuten ohne Zivilcourage nannten die Organisatoren der Zeitungsumfrage ihre Namen:

Gabriele Ahrens geb. Ruta
Prof. Dr. Carsten Ahrens, Elsfleth
Sprecher des Volksbegehrens zur Rechtschreibreform in Niedersachsen

Friedrich Denk, Weilheim i. OB
Initiator der Frankfurter Erklärung zur Rechtschreibreform

Matthias Dräger, Lübeck - St. Goar
Sprecher des Volksbegehrens in Schleswig-Holstein

Der einzige, der hier unbescholtene Bürger zu diffamieren versucht, ist der Anonymus „Gast“, der sich diese Bezeichnung wegen seiner verschiedenen Straftaten nicht verdient. Da er sich außerhalb der Gesetze bewegt, werde ich künftig auf anonyme Verleumdungen eines Handlangers nicht mehr antworten.

Die Angegriffenen sind keine VRS-Mitglieder, so daß Anonymus „Gast“ sich hier an der falschen Adresse befindet. Tragen Sie doch Ihre Verleumdungen unter Klarnamen an der richtigen Adresse vor: www.rechtschreibreform.com -.

Dort schreibt Matthias Dräger das genaue Gegenteil von dem, was Sie behaupten:
„Die FAZ hat den richtigen Schritt gemacht, und die Leser, auch erkennbar an deutlich steigenden Auflagenzahlen, danken es ihr.“

16.7.2004 Matthias Dräger
www.rechtschreibreform.com/Perlen/KraftBank/KraftBank.pl?FriJul1604:04:40CEST2004

Sie können ihn ja mal nach seinen Quellen fragen.

Offenbar ist Ihnen die Umkehr der mutigen FAZ zur traditionellen Orthographie ein Dorn im Auge. Die FAZ ist seit 1. August 2000 unser bestes Geschütz. Sie landet seitdem laufend Volltreffer in den Reihen der Reformbefürworter, d.h. entlarvt deren Argumente als Märchen. Siehe:
Frankfurter Allgemeine Zeitung für Deutschland: Die Reform als Diktat. Zur Auseinandersetzung über die deutsche Rechtschreibung. Hrsg. von der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt am Main, 1. Auflage Oktober 2000, 120 Seiten, sowie: www.vrs-ev.de/pm130903.php -.

Da immer mehr Ministerpräsidenten und Politiker über die Rücknahme der Rechtschreibreform reden, erkennt man, daß die Informations- und Aufklärungsarbeit der FAZ gewirkt hat. Daran können auch die Gerüchteschmiede nichts ändern. Am 1. August 2005 wird sich zeigen, ob alles nur politischer Theaterdonner war. Dann wird sich zeigen, ob die Politiker den Wert der traditionellen einheitlichen Orthographie erkennen und dem Beschluß des Deutschen Bundestages vom 26.März 1998 folgen: „Die Sprache gehört dem Volk!“ und nicht den Kultusministern.

Falls die Politiker aber dem Druck der Medien- und Software-Konzerne und deren Lobby nachgeben und eine permanente Rechtschreibreform als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Druckbranche institutionalisieren und dadurch unsere Schriftsprache zu einer Handelsware auf dem Markt der Beliebigkeiten degradieren, würde sich die Sprachspaltung fortsetzen. Infolge der dann fortschreitenden Beliebigkeitsschreibung gäbe es weiterhin keinen Rechtschreibfrieden. Dann müßte die Legislative endlich ihre Hausaufgaben machen; denn die Parlamentarier haben bisher die Exekutive unkontrolliert wursteln lassen. Es sieht so aus, als hätten die Abgeordneten nicht begriffen, daß das Gewaltenteilungsprinzip nur funktioniert, wenn die drei Gewalten ihre Verantwortung auch wahrnehmen. Daß das in diesem Fall nicht funktioniert, hat wohl mit dem Parteienklüngel zu tun.

2. Zum angeblichen „Volksbegehren“

Da kläre ich gern auf, daß es drei Stufen gibt: a) die Volksinitiative, b) das Volksbegehren, c) den Volksentscheid. Daß diese in den meisten Bundesländern nur eine unnötige Arbeitsbeschaffungsmaßnahme und Beschäftigungstherapie sind, die sich die Parteien ausgedacht haben, erläutert Hans Herbert von Arnim hier: www.vrs-ev.de/pm270903.php -.


Zuletzt bearbeitet von Manfred Riebe am Donnerstag, 22. Jul. 2004 23:01, insgesamt 6mal bearbeitet
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Anonymus
Gast





Beitrag: Mittwoch, 21. Jul. 2004 20:13    Titel: Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Beschäftigungstherapien Antworten mit Zitat

Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Beschäftigungstherapien

Volksentscheide sind nicht nur Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Beschäftigungstherapien. In Bayern wurde z. B. durch die kleine ÖDP ein Volksentscheid initiert, durch den sogar der Senat abgeschafft wurde. Da gab es aber vorher keine Umfrageergebnisse, wonach 70 Prozent der Bevölkerung gegen den Senat gewesen wären. Diese Mehrheit wurde erst durch Überzeugungsarbeit gewonnen.

Ihr dagegen könnt niemanden überzeugen! Ihr habt eben keine Mehrheit.

Bei der FAZ schwitzen sie zurzeit Wasser und Blut. Die wissen ganz genau: Nächstes Jahr im August müssen sie entweder zu Kreuze kriechen und die neue Rechtschreibung einführen oder sie gehen langfristig unter.

Wetten, dass sie zu Kreuze kriechen? Darauf freue ich mich heute schon!
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Elke Philburn



Registriert seit: 03.12.2002
Beiträge: 246
Wohnort: Manchester UK

Beitrag: Mittwoch, 21. Jul. 2004 20:26    Titel: Antworten mit Zitat

Daß die FAZ letztlich umkippen wird - diese Hoffnung haben schon andere Reformbefürworter geäußert. Wenn sie damit so viel Recht behalten werden wie mit ihren anderen Voraussagen bezüglich der Rechtschreibung...
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Klaus Eicheler



Registriert seit: 06.06.2004
Beiträge: 18
Wohnort: München

Beitrag: Mittwoch, 21. Jul. 2004 23:36    Titel: Re: Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Beschäftigungstherapien Antworten mit Zitat

Anonymus hat folgendes geschrieben:
... Volksentscheid initiert, durch den ...

Verwenden Sie lieber „Anstoß geben“ statt „initiert“ (sic!) -- das Fremdwort „initiiert“ wurde nicht reformiert und ist daher schwierig.
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anonym
Gast





Beitrag: Donnerstag, 22. Jul. 2004 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

Zur Entwicklung der Verkaufsauflage der FAZ:

Die von Anonymus eingetragenen Verkaufszahlen der FAZ sagen in dieser Form überhaupt nichts über einen Zusammenhang mit der in der FAZ verwendeten Rechtschreibung aus. Dafür müßte er Vergleichszahlen mit anderen, ähnlich verbreiteten und im gleichen Niveausegment operierenden Zeitungen liefern. Selbst wenn der von ihm behauptete Rückgang tatsächlich korrekt sein sollte, so könnte es ja sein, daß auch bei vergleichbaren Zeitungen ein Rückgang zu verzeichnen ist. Dieser könnte sogar noch stärker sein. Dann wären die Zahlen so zu interpretieren, daß die Rückkehr der FAZ zur klassischen Orthographie den allgemein bei allen Zeitungen zu verzeichnenden Rückgang verlangsamt hätte. Mit anderen Worten: Selbst -- absolut gesehen -- rückläufige Verkaufszahlen könnten dennoch -- verglichen mit den Mitbewerbern -- Beleg für einen Erfolg der FAZ sein.
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Peter Schwenzer



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Beitrag: Donnerstag, 22. Jul. 2004 16:55    Titel: FAZ, Auflage und Meinungsausdruck, Volksbegehren Antworten mit Zitat

Anonymus hat nur alberne Totschlagargumente zur Hand. Die Auflage der FAZ hat nichts mit den Reformgegnern zu tun, denn das ist kein Meinungsumfrageergebnis und auch keine Wahlabstimmung. Man müßte in diesem Zusammenhang erst einmal alle Tages- und Wochenzeitungen in traditioneller Rechtschreibung untersuchen, wenn man überhaupt einen Trend feststellen will. Vielleicht sind das auch finanzielle und inhaltliche Probleme, die da mitwirken. Wenn z.B. konservative Leser in letzter Zeit nicht mit der Linie der FAZ einverstanden sind, hat das nichts mit der RSR zu tun.

Das Argument des Volksbegehrens ist an sich schon absurd, da in Deutschland keine bundesweiten Volksentscheide durchgeführt werden, nicht, weil das Grundgesetz, das ja keine Verfassung ist, dies nicht zuließe, sondern weil bei den Politikern nicht der Wille besteht, das Volk in wichtige Entscheidungen einzubeziehen. In Schleswig-Holstein gab es einen Volksentscheid gegen die RSR, und der wurde nicht umgesetzt, sondern übergangen. Ihr fadenscheiniges Argument ist demnach nichts als böswillige Stichelei.


Zuletzt bearbeitet von Peter Schwenzer am Freitag, 23. Jul. 2004 16:05, insgesamt 1mal bearbeitet
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anonym
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Beitrag: Freitag, 23. Jul. 2004 15:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ich möchte hiermit noch einmal darauf hinweisen, daß ich NICHT mit "Anonymus" identisch bin!
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Peter Schwenzer



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Beitrag: Freitag, 23. Jul. 2004 16:07    Titel: Antworten mit Zitat

anonym hat folgendes geschrieben:
Ich möchte hiermit noch einmal darauf hinweisen, daß ich NICHT mit "Anonymus" identisch bin!


Am besten, Sie geben sich einen Namen, wenn auch nur einen Alias, dann kommt es nicht zu Verwechslungen. Das ist halt so, wenn man sich eine Kapuze überstülpt, da sind dann alle gleich ...
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anonym
Gast





Beitrag: Freitag, 23. Jul. 2004 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

Genau diese Art von Umgang ist es, die mich dazu bewegt, hier nicht unter meinem richtigen Namen Einträge einzustellen. Ich habe mir auch keine Kapuze übergestülpt, denn der Begriff "anonym" war nicht als Pseudonym gedacht, anderenfalls hätte ich ihn groß geschrieben. Es war nur, um eine anonyme Meinung einstellen zu können. Ich habe auch, als die Einträge von Anonymus frecher wurden, gleich darauf hingewiesen, daß ich NICHT mit ihm identisch bin und habe auf das
Einhalten von Anstandsregeln -- im Internet: Netiquette --, hingewiesen, besonders wenn man anonyme Einträge oder Einträge mit Pseudonym tätigt. Selbst wenn ich mir ein Pseudonym zulegen würde, könnte das auch von anderen mißbraucht werden, d. h. es könnten mehrere Personen unter dem gleichen Pseudonym Einträge einstellen. In diesem Zusammenhang sein noch darauf hingewiesen, daß in unterschiedlichen Gästebüchern unterschiedliche Personen z. B. unter dem Begriff ''Gast'' Einträge einstellen. Im übrigen steht es der Redaktion dieses Forums frei, Einträge, die beleidigenden oder sonstwie strafrechtlich relevanten Inhalt haben, zu löschen. Dies sollte sie auch tun. Dann gäbe es keine Probleme.
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Peter Schwenzer



Registriert seit: 01.09.2003
Beiträge: 56
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Beitrag: Freitag, 23. Jul. 2004 17:29    Titel: Antworten mit Zitat

Die sache ist nicht die Aufgabe des anonymen Schreibens, sondern die zur Unterscheidung der Beiträge nützliche Unterscheidung durch einen Alias. Aber am besten lassen
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