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anonym
Gast





Beitrag: Mittwoch, 21. Apr. 2004 10:16    Titel: Volksbegehren Antworten mit Zitat

Man sollte schon mitteilen, wen man
zitiert, ansonsten ist das Zitat
wertlos bzw. manipulativ!

Wenn Volksbegehren von der Politik einfach so mißachtet werden können, warum soll man sich dann als Volk die Mühe machen, überhaupt etwas zu begehren? Die Politiker wissen doch
eh' am besten, was für das Volk gut
ist.
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lehrer
Gast





Beitrag: Mittwoch, 21. Apr. 2004 11:22    Titel: Volksbegehren (2) Antworten mit Zitat

Der Volksentscheid in Schleswig-Holstein wurde nicht missachtet, sondern sein Ergebnis selbstverständlich in einem Gesetz umgesetzt.

Als allerdings nach einem Jahr klar war, dass alle weiteren Volksbegehren in den anderen deutschen Bundesländern gescheitert waren bzw. scheitern würden, wurde das Gesetz vom Landtag in Kiel mit allen (!) Stimmen der Abgeordneten wieder geändert.

Diese Vorgehensweise war verfassungskonform und erregte auch kaum Proteste in der Bevölkerung. Schleswig-Holstein konnte schließlich nicht als einziges Bundesland bei der alten Rechtschreibung bleiben, nicht wahr?

Wenn man die Seite "Forenbeiträge der letzten 14 Tage" öffnet, kann man gleich unterhalb meiner Antwort die Chronik lesen, der ich das Zitat entnommen habe.
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lehrer
Gast





Beitrag: Mittwoch, 21. Apr. 2004 12:08    Titel: Rechtschreibreform wird von immer mehr Menschen angenommen! Antworten mit Zitat

Zitat:

"Rechtschreibung ist unverständlich

Berlin dpa - Fast jeder zweite Deutsche kann sich auch fünf Jahre nach der Rechtschreibreform nicht mit der neuen Orthografie anfreunden. Eine Polis-Umfrage ergab, dass 46 Prozent der Deutschen die Reform für „alles in allem unverständlich“ halten. Nur 15 Prozent gaben an, die neuen Rechtschreibregeln seien „voll und ganz“ verständlich. Die größte Zustimmung findet die Rechtschreibreform bei den 13- bis 14-Jährigen, die niedrigste bei den über 55-Jährigen."

DIE WELT vom 27. Juli 2003

Kommentar:
Wenn sich fast (!) jeder zweite Deutsche nicht mit der RSR anfreunden kann, so bedeutet das, dass sich mehr als jeder zweite Deutsche mit ihr anfreunden kann.

Weiß man eigentlich, wie viele Deutsche die alten Rechtschreibregeln für voll verständlich hielten?

In 20 bis 30 Jahren sind die heute 13- bis 14-Jährigen diejenigen, die das Sagen in Deutschland haben werden, und die heute über 55-Jährigen dürfen dann froh sein, wenn sie noch ihren Haferbrei mümmeln können.
Dass alle Deutschen die Rechtschreibung annehmen, ist also nur eine Frage der Zeit. Das galt ja auch schon für die Rechtschreibreformen von 1880 und 1903.
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Elke Philburn



Registriert seit: 03.12.2002
Beiträge: 246
Wohnort: Manchester UK

Beitrag: Mittwoch, 21. Apr. 2004 15:02    Titel: Re: Rechtschreibreform wird von immer mehr Menschen angenomm Antworten mit Zitat

lehrer hat folgendes geschrieben:

Wenn sich fast (!) jeder zweite Deutsche nicht mit der RSR anfreunden kann, so bedeutet das, dass sich mehr als jeder zweite Deutsche mit ihr anfreunden kann..


Eine definitiv falsche Schlußfolgerung.
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lehrer
Gast





Beitrag: Donnerstag, 22. Apr. 2004 10:12    Titel: Welche alte Rechtschreibung? Antworten mit Zitat

Zu welcher alten Rechtschreibung sollen wir denn eigentlich zurückkehren?

Vier "alte" Rechtschreibungen gibt es zur Auswahl:

1. Die Rechtschreibung des Duden von 1991
2. Die Rechtschreibung Icklers: Allgemeiner Schreibgebrauch (bedeutet Beliebigkeit bei Getrennt- und Zusammenschreibung)
3. Die Rechtschreibung Riebes: Die Rechtschreibung des Dudens von 1991 mit einigen Reformen, die er aber nicht genau benennen kann.
4. Der Kompromissvorschlag der Akademie für deutsche Sprache und Dichtung.

Die Reformgegner sollten sich darüber mal einig werden.
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lehrer
Gast





Beitrag: Donnerstag, 22. Apr. 2004 11:56    Titel: Klassische Rechtschreibung Antworten mit Zitat

Zitat:
„Wenn große Zeitungen wie ’Süddeutsche’ oder ’Welt’ wieder auf die klassische Rechtschreibung umstellen würden, wäre die unselige Rechtschreibreform ohnehin bald vom Tisch“, meint der Schriftleiter der DEUTSCHEN SPRACHWELT, Thomas Paulwitz. „Wichtig ist vor allen Dingen, daß Einheitlichkeit und Verläßlichkeit in der Rechtschreibung wiederhergestellt werden!“

Frage:
Was ist denn nun wieder die klassische Rechtschreibung? Die Zeit der deutschen Klassik war die Zeit Adelungs und Goethes. Will Herr Paulwitz etwa wieder zur Rechtschreibung Adelungs und Goethes (Thier, Thal, thun, Chocolade, regiren, Zeugniß usw.) zurückkehren?
Dann hätten wir ja schon fünf Rechtschreibungen, über die sich die Reformgegner nicht einigen können.
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Peter Reger
Gast





Beitrag: Donnerstag, 22. Apr. 2004 12:20    Titel: Ahnungsloser "lehrer" Antworten mit Zitat

Der große Volksentscheid, mein lieber ahnungsloser lehrer, hat längst stattgefunden!

Kaum jemand hat sich für die sogenannte neue Rechtschreibung entschieden. Jeder vernünftige Mensch, den ich bisher kennengelernt habe, bleibt selbstverständlich bei der bewährten Rechtschreibung des Duden, wie sie zuletzt 1991 festgelegt wurde. Diese Rechtschreibung wurde gelehrt, nach ihr wurde in den Verlagen korrigiert, die Schreibweisen des Duden galten für die Deutschen!

Nur zu dieser Rechtschreibung will auch die Mehrheit der Deutschen zurückkehren. Irgendwelche Minderheitenmeinungen von Leuten, die auch gegen die Rechtschreibreform sind, können dagegen vernachlässigt werden.

Wenn die neue Rechtschreibung doch noch Erfolg haben wird, dann nur, weil es keine alten Wörterbücher mehr geben wird.

Deshalb mein Rat: Ein jeder halte seinen alten Duden in Ehren und behandele ihn so pfleglich wie möglich, damit die bewährte Rechtschreibung uns möglichst lange erhalten bleibt.
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lehrer
Gast





Beitrag: Freitag, 23. Apr. 2004 08:23    Titel: Vernünftige Menschen! Antworten mit Zitat

Lieber Herr Reger,

jeder "vernünftige" Mensch, den sie kennen, schreibt weiterhin in alter Rechtschreibung? Wie viele "vernünftige" Menschen kennen Sie denn?
Warum entscheiden sich immer weniger Menschen dafür, die FAZ zu kaufen, wenn der "große Volksentscheid" für die Rechtschreibreform ausgegangen ist?

Nur in einem stimme ich mit Ihnen überein. Die einzige alte Rechtschreibung, zu der wir zurückkehren könnten, ist die des Duden von 1991. Alles andere sind private Quatschschreibungen.
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Günter Schmickler



Registriert seit: 11.05.2003
Beiträge: 310
Wohnort: 53842 Troisdorf

Beitrag: Freitag, 23. Apr. 2004 19:41    Titel: Re: Volksbegehren (2) Antworten mit Zitat

lehrer hat folgendes geschrieben:
Der Volksentscheid in Schleswig-Holstein wurde nicht missachtet, sondern sein Ergebnis selbstverständlich in einem Gesetz umgesetzt.

Als allerdings nach einem Jahr klar war, dass alle weiteren Volksbegehren in den anderen deutschen Bundesländern gescheitert waren bzw. scheitern würden, wurde das Gesetz vom Landtag in Kiel mit allen (!) Stimmen der Abgeordneten wieder geändert.

Diese Vorgehensweise war verfassungskonform und erregte auch kaum Proteste in der Bevölkerung. Schleswig-Holstein konnte schließlich nicht als einziges Bundesland bei der alten Rechtschreibung bleiben, nicht wahr?

Wenn man die Seite "Forenbeiträge der letzten 14 Tage" öffnet, kann man gleich unterhalb meiner Antwort die Chronik lesen, der ich das Zitat entnommen habe.


Nach Darstellung des Herrn „lehrer“ wurde das Ergebnis der Volksentscheides gegen die Rechtschreibreform in Schleswig-Holstein nicht mißachtet, sondern „selbstverständlich“ in ein Gesetz umgewandelt. Aber so „selbstverständlich“ war das gar nicht, wenn ich mich recht besinne! Hätte die Ministerpräsidentin Simonis sich mit ihrem Willen durchsetzen können, so wäre das Gesetz, das den Fortbestand der herkömmlichen Orthographie für das Gebiet des Landes Schleswig-Holstein vorschrieb, gar nicht erst verabschiedet worden. Die Aufhebung dieses Gesetzes war erst möglich, nachdem auch Volker Rühe und seine Parteifreunde auf die „Einheitslinie“ der Kultusminister eingeschwenkt waren.
Herr „lehrer“ meint nun, die Vorgehensweise des Kieler Landtags sei wohlbegründet und verfassungskonform gewesen, nachdem das Scheitern der Volksbegehren in anderen Ländern festgestanden habe. In einem seiner vorhergehenden Beiträge stellte Herr „lehrer“ die Frage, warum wohl die Volksbegehren nicht die erforderliche Stimmenzahl erreicht hätten, obwohl doch angeblich 90% der Bevölkerung die Rechtschreibreform ablehnten. Ich kann ihm diese Frage gern beantworten:
Die Kultusminister wußten, daß Volksentscheide in weiteren Bundesländern kaum anders ausfallen würden als in Schleswig-Holstein, so sie denn zustande kämen. Also mußten weitere Volksbegehren unter allen Umständen verhindert werden! Die Schleswig-Holsteiner Behörden hatten den „unverzeihlichen“ Fehler begangen, ein dichtes Netz von Auslegestellen für die Volksbegehrens-Listen zuzulassen und außerdem den Termin des Volksentscheids mit einem anderen Wahltermin zusammengelegt. Den Bürgern war es also zu leicht gemacht worden, ihre Ablehnung der Rechtschreibreform rechtswirksam kundzutun. Desgleichen durfte sich in einem anderen Bundesland nicht wiederholen!
Also ging beispielsweise der Berliner Senat geschickter vor, indem er es so einrichtete, daß interessierte Bürger meist einen langen Fußweg oder eine kostspielige Anfahrt in Kauf nehmen mußten, um eine der wenigen Auslegestellen zu erreichen. Die Auslegestellen waren außerdem nicht immer leicht zu finden - manchmal bedurfte es dazu ausgesprochenen Spürsinns – und die Öffnungszeiten für Berufstätige zu knapp bemessen. Alles wohl unter dem Motto: „Wer die Reform kippen will, soll vorher leiden!“
Erstaunlicherweise ist damals im Berliner Senat niemand auf die Idee gekommen, die Listen in gebührenpflichtigen Bahnhofstoiletten auszulegen. Diesem Umstand war es wohl zu verdanken, daß sich trotz allem immerhin 100.000 stimmberechtigte Bürger in die Volksbegehrens-Listen eintrugen. Erforderlich gewesen wären allerdings 240.000.
Die restriktive Vorgehensweise des Berliner Senats mag zwar formalrechtlich nicht zu beanstanden gewesen sein, hatte aber mit dem „Geist einer lebendigen Demokratie“ wenig gemein. Nicht anders beurteile ich die „Verfassungskonformität“ der Rückgängigmachung des Schleswig-Holsteiner Volksentscheids durch den Kieler Landtag.
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Manfred Riebe



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Beiträge: 2840
Wohnort: 90571 Schwaig bei Nürnberg

Beitrag: Freitag, 23. Apr. 2004 22:24    Titel: Bedingungen des Berliner Volksbegehrens Antworten mit Zitat

Zu den Bedingungen des Berliner Volksbegehrens

In Schleswig-Holstein benötigte man beim Volksbegehren nur 5 Prozent der Stimmen der Wahlberechtigten, um einen Volksentscheid zu erreichen. Für die Unterschriftensammlung hatte man 6 Monate Zeit. Dagegen gab es bei den Volksinitiativen gegen die Rechtschreibreform in neun Bundesländern auf der (zweiten) Stufe der Volksbegehren wesentlich höhere, kaum überwindbare Hürden. Hans Herbert von Arnim kommt daher zu dem Schluß, daß solch harte Volksbegehrens-Regelungen den Zweck haben, erfolgreiche direktdemokratische Aktivitäten zu verhindern (Hans Herbert von Arnim: Vom schönen Schein der Demokratie. München: Droemer, 2000, S. 211). Die verantwortlichen Politiker wollen nicht, daß ein unerwünschter Volksentscheid zustandekommt, der die Ziele der Regierung und der sie fördernden Wirtschaftsmächte unvorhergesehen durchkreuzt. Deshalb kämpft der Verein „Mehr Demokratie“, http://mehr-demokratie.de, für niedrigere Hürden bei Volksbegehren.
In Schleswig-Holstein wurde außerdem der Volksentscheid mit der Bundestagswahl am 27. September 1998 zusammengelegt.
http://www.vrs-ev.de/pm270903.php

Das Berliner Volksbegehren fand im Frühsommer 1999 statt. In Berlin waren die Hürden aber wesentlich höher als in Schleswig-Holstein: Es waren 10 Prozent der Stimmen der Wahlberechtigten nötig, um einen Volksentscheid zu erreichen. Für die Unterschriftensammlung hatte man nicht 6 Monate, sondern nur 3 Monate Zeit. Deswegen war in Berlin noch kein einziges Volksbegehren erfolgreich. Außerdem klammerte man den Tag der Europawahl aus. Für die Europawahl waren sehr viel mehr Wahllokale eingerichtet worden. Wenn der Berliner Senat - wie beantragt, aber nicht genehmigt - an diesem Tag Stimmzettel für das Volksbegehren ausgelegt hätte, wäre die Reform auch in Berlin gekippt worden.
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lehrer
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Beitrag: Samstag, 24. Apr. 2004 13:36    Titel: Ausreden, nichts als Ausreden! Antworten mit Zitat

Das Vorgehen in Schleswig-Holstein war verfassungsgemäß, da beißt die Maus keinen Faden ab. Die CDU muss ja wohl einen guten Grund gehabt haben, dass auch sie der Gesetzesänderung zugestimmt hat, obwohl ohne sie der Volksentscheid gar nicht erst stattgefunden hätte.

Habt ihr nun die Mehrheit der Bevölkerung hinter euch oder nicht? Angeblich verabscheuen doch 70 bis 90 Prozent der Bevölkerung die Rechtschreibreform. Und bringt ihr nicht einmal läppische 10 Prozent dazu, die Volksbegehren zu unterstützen? Ihr könnt doch angeblich sogar auf die Unterstützung durch die F.D.P. bauen.

Wo blieben und bleiben denn Demonstrationen gegen die Rechtschreibreform? Nicht einmal das habt ihr zustande gebracht.

Ihr könnt euch doch nur im Internet aufplustern und großartige Behauptungen ohne jede Substanz absondern.
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Günter Schmickler



Registriert seit: 11.05.2003
Beiträge: 310
Wohnort: 53842 Troisdorf

Beitrag: Sonntag, 25. Apr. 2004 10:33    Titel: Mal andersherum gefragt Antworten mit Zitat

Lieber Herr „lehrer“,

ich nehme an, daß Sie Ihren Beruf als Pseudonym gewählt haben. Von einem Lehrer aber sollte man so viel Realitätssinn erwarten dürfen, daß er sich einer schlichten Binsenwahrheit nicht verschließt:
Es ist doch ein gewaltiger Unterschied, ob ich eine Meinung nur „habe“, oder ob ich auch dazu bereit bin, um dieser Meinung willen eine Mühe – sei es auch nur eine kleine – auf mich zu nehmen. Eben an dieser Bereitschaft haperte es beim Volksbegehren in Berlin und in anderen Bundesländern. Ein „Bin dagegen“ ist schnell in das Mikrophon eines Interviewers gesprochen, aber wird der Befragte sich auch dazu bequemen, eine halbe Stunde bis zur nächsten amtlichen Auslagestelle für Unterschriftslisten zu laufen oder teures Fahrgeld für Bus oder Bahn auszugeben?
Fragen wir mal andersherum: Gesetzt den Fall, Sie hätten in Berlin oder sonstwo eine Initiative nicht gegen, sondern für die Rechtschreibreform gegründet Gesetzt auch den Fall, Ihre Mitstreiter hätten sich unter den gleichen Bedingungen, wie der Berliner Senat sie für die Reformgegner ausgeheckt hatte, in Unterschriftslisten eintragen müssen. Glauben Sie im Ernst, Sie hätten die erforderlichen 240.000 Unterschriften zusammenbekommen?
Nach Bundestags-, Landtags- oder auch Kommunalwahlen wird regelmäßig über „zunehmende Wahlmüdigkeit“ und „Politikverdrossenheit“ geklagt. Beim Volksentscheid aber setzen unsere Obrigkeiten von vornherein auf die Nichtwähler. Ein Demokratieverständnis, über das nachzudenken sich lohnt!
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lehrer
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Beitrag: Dienstag, 27. Apr. 2004 16:16    Titel: Phlegmatiker! Antworten mit Zitat

Sehr geehrter Herr Schmickler,

sie bestätigen nur meine Meinung. Bei den so genannten Rechtschreibreformgegner handelt es sich in ihrer großen Mehrheit um Phlegmatiker, die einfach jede Änderung in ihrem Leben ablehnen, die eine Störung ihrer Ruhe bedeutet. Vor 20 Jahren schimpften diese Menschen über die Einführung des Computers in die Arbeitswelt, weil man auch hier plötzlich umlernen musste und heute über die Rechtschreibreform.
Das Gemaule solcher Leute hat für mich keinerlei politische Bedeutung. Wenn sie dann noch dazu zu faul sind, um sich an einer Abstimmung zu beteiligen, so kann ich darüber nur lachen. Die sind ja sogar zu phlegmatisch, um ihre alte Zeitung in neuer Rechtschreibung abzubestellen und die FAZ in alter Rechtschreibung zu bestellen.
Dagegen können Sie sicher sein, dass jene Leute, die die Reform befürworten auch ganz genau wissen, warum sie das tun.

Vielleicht können Sie mir ja die Frage beantworten, welche Rechtschreibung denn anstelle der neuen Rechtschreibung eingeführt werden soll.

1. Die Duden-Rechtschreibung von 1991
2. Die Rechtschreibung Icklers
3. Die Rechtschreibung Riebes
4. Der Kompromiss der Akademie für deutsche Sprache und Dichtung
5. Die klassische Rechtschreibung Adelungs und Goethes (Vorschlag der Deutschen Sprachwelt?)

Mit freundlichen Grüßen
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lehrer
Gast





Beitrag: Dienstag, 27. Apr. 2004 17:56    Titel: Rückkehr zur traditionellen Rechtschreibung Antworten mit Zitat

Die „Schweizer Monatshefte“, eines der wichtigsten Kulturjournale der Schweiz, haben beschlossen, zu den bewährten Rechtschreibregeln zurückzukehren.


Bedeutet das nun, dass die Schweizer Monatshefte auch das "ß" einführen werden oder bedeutet das, dass jene Leute, die für die "bewährte" Rechtschreibung eintreten, auch in Deutschland das "ß" zugunsten von "ss" vollkommen abschaffen wollen?

Letzteres würde ich begrüßen/begrüssen!
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Peter Lüber



Registriert seit: 01.06.2004
Beiträge: 72

Beitrag: Dienstag, 01. Jun. 2004 02:20    Titel: Ihr Lieben! Antworten mit Zitat

Merkt Ihr nicht, daß Euch jener Mensch, der sich „lehrer“ nennt, nur zum Narren hält? Um Euch zu verwirren, spricht er Binsenweisheiten aus; z.B. daß Orthographien sich nicht ändern. Wer von Euch hätte dies nicht gewußt! – Und was ist der Witz dabei? Dadurch, indem er wörtlich sagt: „Orthografien ändern sich aber nicht!“, versucht er zu verschweigen, was er nicht sagen will, nämlich (Ihr könnt es dennoch hören): „Aber Menschen ändern Orthographien.“

Peter Lüber
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