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anonym
Gast





Beitrag: Mittwoch, 10. Dez. 2003 10:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ist es im Zeitalter von Internet und elektronischer Post wirklich noch nötig,
eine Einladung zur Jahreshauptversammlung per Brief
zu verschicken?
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Elke Philburn



Registriert seit: 03.12.2002
Beiträge: 246
Wohnort: Manchester UK

Beitrag: Mittwoch, 10. Dez. 2003 14:53    Titel: Antworten mit Zitat

Selbstverständlich. Der VRS ist ja kein Betrieb, der jeden Mitarbeiter mit einem PC ausstattet und ihn auf diese Weise in ein Kommunikationsnetz einbindet, sondern es handelt sich um Mitglieder aus unterschiedlichen Altersgruppen und aus den unterschiedlichsten Berufszweigen. Daß längst nicht jeder über einen Internetanschluß verfügt, ist denkbar.

Es ist übrigens nicht richtig, wie Frau Sindlinger schreibt, daß 'persönliche gegenseitige Anfeindungen einen auffallend großen Raum' in unserem Forum einnähmen. Diese Anfeindungen beschränken sich auf das Thema 'Staat und Sprache' und betreffen z. T. Personen, die nicht Mitglieder des VRS sind. Der freundliche und konstruktive Gedankenaustausch, der unter den Mitgliedern bei weitem überwiegt und gewöhnlich per E-Mail oder Telefon stattfindet, ist dagegen von wenig Belang für ein Forum und wird aus diesem Grund von außen nicht wahrgenommen.

Weiterhin ist es nicht richtig, daß die Tagesordnung unserer Jahresversammlung auf diesen Seiten veröffentlicht worden sei, und es ist mir auch nicht klar, warum Frau Sindlinger dies behauptet. Frau Sindlinger mutmaßt, daß 'unangenehme und kontroverse interne Dinge', (die sie allerdings nicht benennt), der Grund für die Verschiebung gewesen seien. Ganz davon abgesehen, daß Frau Sindlinger ein seltsames Spiel treibt, indem sie als scheinbar Außenstehende interne Angelegenheiten zu kennen meint, wäre es mir neu, daß man vereinsinterne Probleme dadurch zu lösen trachtet, indem man die Jahresversammlung verschiebt. Ich halte solche Spekulationen von Personen, die an keiner anderen Stelle jemals Interesse am VRS gezeigt haben, für wenig konstruktiv und sehe auch wenig Sinn darin, mich künftig mit so etwas zu auseinanderzusetzen.
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anonym
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Beitrag: Dienstag, 16. Dez. 2003 12:51    Titel: Zum Eintrag von Manfred Riebe vom 15.12.2003, 19:56 Antworten mit Zitat

Zu den beiden aufgeführten Varianten im Zusammenhang mit dem Wort ''entnehmen'',
d.h. entnehmen mit bloßem Dativobjekt oder entnehmen mit Präpositonalobjekt
möchte ich noch bemerken, wie geeignet unsere Sprache damit für das Schreiben
von Gedichten ist. Will man in einem Gedicht eine bestimmte Silbenzahl pro
Zeile einhalten, so kann man sich die gerade passende Variante aussuchen.

Wir sollten die Eigenheiten unserer Sprache daher nicht als Last auffassen
und vom Deutschen als einer ''schweren Sprache'' reden. Wir sollten uns statt
dessen lieber an ihren vielfältigen Möglichkeiten erfreuen!

Nebenbei bemerkt finde ich es richtig, daß Sie hier die älteren Auflagen
des Duden empfehlen! Ich selbst verwende einen Schülerduden, der etwa aus
der Zeit Ende der 60er bis Anfang der 70er Jahre stammt. Natürlich habe
ich ihn jetzt nicht dabei, sonst würde ich das genaue Datum nennen.
Bisher hat mir dieser Duden immer ausgereicht. Und wenn ich mir mal nicht
sicher bin, wie etwas geschrieben wird, dann drücke ich es halt anders aus.

Merke: Ein Wörterbuch darf nie ungültig werden!

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Albrecht Fleckenstein
Gast





Beitrag: Dienstag, 13. Jan. 2004 09:09    Titel: Antworten mit Zitat

Betrifft Artikel vom 10. Dezember von Frau Philburn:
Glauben Sie alles, was man Ihnen erzählt? Meine Tochter arbeitet bei der Post als Zustellerin, und die muß es ja wissen. Zwei bis drei Tage ist die Regel und nur bei extremen Witterungsverhältnissen, die wir ja nicht hatten, kann es auch mal vier bis fünf Tage dauern. Daß nach zwei Wochen noch keine Infopost bei mehreren Mitgliedern in verschiedenen Zustellbezirken nicht ankommt, ist so wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto.
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Elke Philburn



Registriert seit: 03.12.2002
Beiträge: 246
Wohnort: Manchester UK

Beitrag: Dienstag, 13. Jan. 2004 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

Konkret ging es hier im ein Mitglied, das nach 14 Tagen die Einladung noch nicht erhalten hatte. Aber auch andere Mitglieder, mit denen ich in E-Mail-Kontakt stehe, mußten ungewöhnlich lange auf die Zustellung warten.

Ob nun eine Zustellerin sich im einzelnen Fall bewußt ist, wie lange die Post, die sie zustellt, unterwegs war, weiß ich nicht.
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anonym
Gast





Beitrag: Freitag, 13. Feb. 2004 10:42    Titel: Zum Beitrag im VRS-Forum vom 26.01.2004 Antworten mit Zitat

Sehr geehrter Herr Weiers,

herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Beitrag

Und ich werde selbst im Examen diesen Unfug nicht übernehmen!

Ich denke ähnlich, besonders was die Konventionen angeht, an die man sich
halten sollte, wenn man verstanden werden will. Und ich will verstanden werden!

Verstanden werden können (von den Eltern, von Lehrern, von Kameraden, von
anderen Menschen) ist besonders für Kinder wichtig, gerade weil sie ihre
eigene Muttersprache noch nicht vollständig beherrschen. Aus eigener
Erfahrung weiß ich, daß auch Kinder schon mit sehr großen Problemen konfrontiert
werden, die in eine persönliche und familiäre Katastrophe führen können, wenn
Erwachsene sie nicht verstehen bzw. wenn Erwachsene die Notsignale der Kinder
nicht sehen, sehen wollen, akzeptieren.

Die eben angesprochenen sehr großen Probleme werden heute mit dem englischen
Begriff ''Mobbing'' bezeichnet, was aber eher wie eine Fun-Sportart klingt.
Aus der Sicht der Täter dürfte es auch sowas sein. Ich selber nenne es VGT,
die Abkürzung für versteckter, gezielter Terror, wobei man immer daran denken
sollte, daß es besser wiederholter, versteckter, gezielter Terror heißen müßte,
aber das wäre dann zu lang.

Auch wenn mir Ihr Artikel gut gefällt, hier noch ein paar Anmerkungen:

Ihr Artikel wendet sich offenbar an eine Schülerin.

Als ich Ihr Beispiel ''Es tut mir Leid'' vs. ''Es tut mir leid'' las, fiel mir
ein, daß die Kinder heutzutage in der Schule so erzogen werden, daß ihnen nichts
mehr leid zu tun braucht.

Auch Ihr Vergleich mit der Demokratie, in der wir -- angeblich -- leben, ist
angebracht, wenngleich ich nicht glaube, daß Schülerinnen und Schüler etwas mit
dem Begriff ''Plutokratie'' anfangen können. Ich kann es, ehrlich gesagt, auch
nicht!

''Systeme logisch widerspruchsfreier Methodik'': Finde ich gut ausgedrückt.

Am Ende behaupten Sie, daß es nicht funktioniert, bzw. daß es nicht
funktionieren kann, sprachliche Fakten einfach auszuradieren, zu umgehen, indem
die Reform nicht nur gegen eine entwickelte Norm, sondern auch gegen die
Grammatik läuft.

Daß man dies kann, zeigen z.B. die keltischen Sprachen: Diese wurden in
England und Frankreich fast zum Aussterben gebracht. Ich befürchte, daß man
dies auch mit der deutschen Sprache vorhat. Natürlich kann man heute nicht
mehr so vorgehen wie früher in England und Frankreich, aber die systematische
Zersetzung einer Sprache durch Rechtschreibreformen und Mediensprache ist
auf lange Sicht gesehen auch erfolgreicher. Es sieht dann wie eine natürliche
Entwicklung aus, nicht wie absichtliche Unterdrückung. Diese wäre ja auch
verboten!

Natürlich kann man Evolution nicht am Reißbrett planen, sonst wäre es ja keine
Evolution!

Ich glaube, hier ist der falsche Vergleich gewählt: Man kann Sprache und
Sprachentwicklung nicht einfach so mit der Entwicklung biologischer Organismen
gleichsetzen. Es gibt zwar linguistische Theorien, die das tun, aber es gibt
auch viele gute Gründe, warum man Sprache nicht mit Lebewesen gleichsetzen
sollte. Natürlich gibt es gewisse Parallelen, aber man sollte diese
Gleichsetzung nicht zu weit treiben.

Außerdem leben wir mittlerweile im Zeitalter der Gentechnologie! Damit
ist es möglich, gezielt in die Entwicklung (von Lebewesen) einzugreifen.
Analog dazu leben wir heute auch im Zeitalter der elektronischen Massenmedien.
Mit Hilfe dieser Massenmedien ist es sehr wohl möglich, gezielt in die
Sprachentwicklung einzugreifen, insbesondere, wenn Kinder und Jugendliche heute
kaum mehr mit ihren Eltern sprechen (können), kaum oder keine Bücher mehr lesen,
dazu erzogen werden, alles in Frage zu stellen, usw.

Wie soll ein Kind heute merken können, daß etwas gegen eine entwickelte
Norm, gegen die Grammatik läuft, wenn es diese Norm nicht mehr vermittelt
bekommt, wenn sie nicht mehr im öffentlichen Leben präsent ist, wenn es
mit vermeintlich Wichtigerem abgelenkt ist und wenn es in der Schule so
erzogen wird, Regeln und Normen generell in Frage zu stellen?

Um so etwas merken zu können, muß man über längere Zeit mit einem
gewissen Niveau von Schriftsprache konfrontiert werden, welches weit über
dem heute üblichen liegt. Dieses hohe Niveau ist in den heutigen
Massenmedien -- im Gegensatz zur Situation vor der Kommerzialisierung des
Rundfunks -- aber nicht mehr vorhanden und auch nicht mehr erwünscht.
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Dirk
Gast





Beitrag: Freitag, 27. Feb. 2004 16:49    Titel: Nicht so bierernst und verknöchert! Antworten mit Zitat

Ich verstehe Ihr Bemühen und bin täglich von neuen Errungenschaften falsch verstandener und tatsächlicher Reformergebnisse entsetzt. Nur kommen wir kein Stück weiter, wenn die Fronten nur verhärtet werden. Vielmehr sollten wir das Gefühl für Sprache und nebenbei auch ihren Grundansatz der Verständigung nicht vergessen. SMS-Sprache ist bei einer Zeichenbegrenzung sinnvoll - jedoch nicht nicht im übrigen Schreibleben.

Im Betrieb habe ich mich dazu entschieden, vornehmlich die alte Rechtschreibung anzuwenden, weil ich ohnehin kaum auf Leser oder auf Absender an mich gerichteter Schreiben stoße, die einen Unterschied bemerken. Ob nun die Strasse naß ist oder die Handy´s teuer sind, die Recht Schreib Reform ist immer als Begründung für fehlerhaftes Schreiben gut.
Für eine sachliche Debatte fehlt den meisten, manchmal sogar hoch gebildeten, Menschen Zeit und vornehmlich Muße. Leider. Daher auch mein Text unter

http://www.einseitig.info/html/content.php?txtid=117

Viel Spaß (Schön, daß sich hier die Norddeutschen vor dem Rheinländer duchgesetzt haben. Sonst hieße es Spass.)
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anonym
Gast





Beitrag: Montag, 22. März. 2004 11:31    Titel: Zum Beitrag ''Sprachpolitik gegen Sprachentod'' vom 19.03.20 Antworten mit Zitat

Soweit sich dieser Beitrag auf die keltischen Sprachen bezieht, so beweist er
-- meines Erachtens -- eher das Gegenteil dessen, was der Autor darlegen will:

Die keltischen Sprachen wurden seit Jahrhunderten systematisch jeweils vom
französichen bzw. englischen Staat unterdrückt. Schüler wurden sogar dafür
bestraft, wenn sie in der Schule ihre Muttersprache verwendeten.

Das Schicksal der keltischen Sprachen belegt -- meines Erachtens -- allzu
deutlich die Wirksamkeit staatlicher Unterdrückungsmaßnahmen.

Die Folgen jahrhundertelanger Unterdrückung sind natürlich nicht innerhalb
weniger Jahrzehnte zu beheben.

Außerdem halte ich es für unseriös, wenn man ''berechnet'' haben will, wieviele
und welche Sprachen in dreihundert Jahren noch gesprochen werden.

Ich glaube auch nicht, daß der Untergang von Sprachen etwas mit
''zweckbezogener Rationalität'' zu tun hat. Letztlich ist alles zweckbehaftet.

Auch ich bin der Ansicht, daß ein ''deutscher Sprachrat'' überflüssig ist.
Eine solche Institution soll, wie der Name anklingen läßt, beraten, aber einen
Rat braucht man nicht unbedingt zu befolgen. Kann er seine Ratschläge gegen
den Willen der Bevölkerung durchsetzten, so ist sein Name Etikettenschwindel.
Und für was brauchen wir einen Rat, dessen Ratschläge nicht beachtet werden?

Eine solche Institution läuft aber Gefahr, daß sie von Leuten mit unlauteren
Absichten unterwandert wird.
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lehrer
Gast





Beitrag: Sonntag, 18. Apr. 2004 11:51    Titel: Verletzung des Rechts auf freie Meinungsäußerung! Antworten mit Zitat

Herr Riebe beklagt sich, dass die Bayreuther sein Recht auf freie Meinungsäußerung verletzten, indem sie Diskussionsstränge schließen, sobald dort nicht mehr diskutiert wird, sondern nur noch er seine Statements abgibt. Dabei werden seine Einträge aber gar nicht gelöscht!

Tatsächlich wird hier auf dieser Seite hier mein Recht auf freie Meinungsäußerung ständig mit Füßen getreten, indem meine Einträge gelöscht werden!

Das ist Pharisäertum der schlimmsten Sorte!
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Elke Philburn



Registriert seit: 03.12.2002
Beiträge: 246
Wohnort: Manchester UK

Beitrag: Sonntag, 18. Apr. 2004 19:02    Titel: Antworten mit Zitat

In den letzten Wochen sind in diesem Gästebuch anonyme und mitunter niveaulose Beiträge eingestellt worden, in denen sich über die Aktivitäten Herrn Riebes in anderen Foren, insbesondere im Bayreuth-Forum, ereifert wurde. Die reformkritischen Beiträge waren einigen Teilnehmern im Bayreuth-Forum nicht genehm, und so kam es dort mehrmals zu Kabbeleien. Erklärtes Ziel war, wie einer der Teilnehmer schrieb, den Spieß umzudrehen, unser Forum mit Beiträgen zu füllen und es Herrn Riebe auf diese Weise "heimzuzahlen".

Ich habe diese Kommentare gelöscht und werde auch künftig keine Kindereien oder Provokationen dieser Art hier stehen lassen. Ich nehme an, daß dies ist auch im Sinne der übrigen Mitleser ist, die an solcherlei persönlichen Anfeindungen wenig Interesse haben dürften.

Elke Philburn
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Manfred Riebe



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Beitrag: Sonntag, 18. Apr. 2004 20:04    Titel: Moderatorin gegen Wildwest-Manieren Antworten mit Zitat

Moderatorin gegen Wildwest-Manieren

Im Gästebuch des „Nordbayerischen Kurier“ schrieb jemand: „Das Internet beweist anschaulich, daß nicht jeder mit Freiheit umzugehen weiß. Unter dem Schutz der Anonymität läßt es sich so wunderbar mit Stiefeln auf dem Sofa fläzen. Ich hoffe, da ist jemand mit Mumm, der Schrott-Beiträge ohne Substanz [...] aus diesem Gästebuch rausschmeißt.“
Leute, die unter Pseudonym schreiben, können dies auch unter verschiedenen Pseudonymen tun, um die Öffentlichkeit zu täuschen, z.B. „lehrer“ und „Forum-Leser“ ... Leider leisten Zeitungen und auch der VRS in ihren Gästebüchern Wildwest-Manieren dadurch Vorschub, daß sie Pseudonyme zulassen. Dagegen würden Zeitungen keinen anonymen Leserbrief abdrucken. Diese Doppelmoral ist nicht nachvollziehbar.

Ich begrüße es daher, daß die Moderatorin hier nicht die gleichen Wildwest-Manieren einreißen läßt. Jeder Gästebucheintrag ist eine Art Visitenkarte, an der man die Qualitäten und den Charakter des Schreibers erkennen kann. Wer in ein Gästebuch schreibt, sollte die Netiquette- bzw. Höflichkeitsregeln beachten. Die Mindest-Höflichkeitsregel ist, daß man seinen richtigen Namen nennt.

Der von mir eröffnete unbequeme Strang „PISA und die Rechtschreibreform“ existierte im CDU-Forum sieben Monate, bis dort Anonymus „lehrer“ auftauchte und mit Duldung des CDU-Moderators mit der Verbreitung von Halbwahrheiten, Gerüchten und Verleumdungen begann, so daß der gesamte Strang gelöscht wurde. „lehrer“ behauptet z.B. wahrheitswidrig, ich hätte „Politiker der CDU (z. B. Rühe) verleumdet“. Ich habe den damaligen Text über Volker Rühe im CDU-Forum zur Information und Aufklärung hier ins Forum gestellt: http://www.vrs-ev.de/forum/viewtopic.php?t=327
Hinter dem verfassungswidrigen und blamablen Löschen des gesamten viele Hunderte Beiträge umfassenden gegen die Rechtschreibreform gerichteten Stranges im CDU-Forum kann ja nur eine gewichtige Person stecken. Könnte sich hinter dem kleingeschriebenen Pseudonym „lehrer“ nicht nur Kreti und Pleti, sondern z.B. auch ein Volker Rühe oder ein Beauftragter verbergen?

Wer meint, das Pseudonym „lehrer“ verwenden zu müssen, müßte auch den hohen Ansprüchen, die an einen Lehrer als Vorbild gestellt werden, gerecht werden. Dazu gehören sachbezogene stichhaltige Argumente, aber keine anonymen und niveaulosen Beiträge, Kindereien, Provokationen und persönliche Anfeindungen, wie die Moderatorin richtig feststellte.
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lehrer
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Beitrag: Dienstag, 20. Apr. 2004 12:00    Titel: Nicht verstanden! Antworten mit Zitat

Die Leute schimpften 1880 auf die erste Rechtschreibreform, sie schimpften 1903 auf die zweite Rechtschreibreform (allerdings leiser) und sie schimpfen seit 1997 auf die dritte Rechtschreibreform!

Sie schimpfen aber nicht, weil ihnen die Inhalte der Reformen nicht gefallen. Die Widersprüche der alten Rechtschreibungen hatten sie ja auch nicht gestört (rad fahren/Auto fahren, sitzen bleiben/liegenbleiben usw.). Sie schimpfen, weil sie sich umgewöhnen müssen, weil sie neu lernen müssen. Phlegmatismus steckt dahinter!

Aber das Schimpfen wird immer leiser. Merken Sie das nicht, Herr Riebe? Manchen geht das Geschimpfe auf die Rechtschreibreform sogar schon auf die Nerven (siehe Bayreuther).

Viel Gemaule aus Phlegmatismus in Leserbriefen und Internetumfragen bedeutet aber noch keine demokratische Mehrheit gegen die Rechtschreibreform.

Den Rechtschreibreformgegner ist es nur in Schleswig-Holstein mit massiver Unterstützung der CDU gelungen, einen Volksentscheid gegen die Rechtschreibreform durchzubringen, sonst nirgends. Und selbst in Schleswig-Holstein gab es kaum Proteste, als der Landtag nach einem Jahr die alte Rechtschreibung wieder abschaffte. Die Auflage der reformfeindlichen FAZ sinkt seit 2000 kontinuierlich. Immer weniger Leute wollen eine Zeitung in alter Rechtschreibung lesen.
Es kann also keine Rede davon sein, dass die Mehrheit der Bevölkerung gegen die Rechtschreibreform ist.

Eine Sprache verändert sich mit der Zeit. Das ist richtig. Orthografien ändern sich aber nicht! Beweis: Die englische Rechtschreibung hat sich seit dem 15. Jahrhundert kaum mehr verändert, die englische Sprache aber schon. Folgerung: Sprache und ihre Sprache beginnen auseinander zu klaffen, wenn man nicht frühzeitig damit beginnt die Rechtschreibung an die Sprache anzupassen.
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Manfred Riebe



Registriert seit: 23.10.2002
Beiträge: 2840
Wohnort: 90571 Schwaig bei Nürnberg

Beitrag: Dienstag, 20. Apr. 2004 21:07    Titel: Rechtschreibreform gegen den Willen der großen Mehrheit Antworten mit Zitat

Rechtschreibreform gegen den Willen der großen Mehrheit

Herr Anonymus „lehrer“, Sie sind kein Lehrer; denn Sie kennen nicht die Methode der dialektischen Argumentation bzw. das Verifizieren und Falsifizieren von Thesen. Sie bewegen sich mit Ihren Killerphrasen „schimpfen“, „Gemaule“, „Manchen geht das Geschimpfe auf die Rechtschreibreform sogar schon auf die Nerven (siehe Bayreuther).“ „Phlegmatismus“ auf der irrational-emotionalen Ebene und stellen einfach Behauptungen auf, die wir längst widerlegt haben. Wir schimpfen nicht wie Sie, sondern informieren und tragen stichhaltige Argumente vor.

„Auch in Deutschland werden immer wieder politische Entscheidungen gegen den klaren Willen der großen Mehrheit getroffen, man denke nur an die Rechtschreibreform, ein Thema, das keine kniffligen Spezialkenntnisse zur Voraussetzung hat, um sachgerecht erörtert zu werden.“
(Konrad Löw: Man lasse das Volk abstimmen - Zum Beispiel über die EU-Verfassung - Denn zur Demokratie gehört auch das Referendum – Debatte. In: DIE WELT vom 11. Oktober 2003)
Konrad Löw ist Jurist und Professor für Politikwissenschaft an der Universität Bayreuth.
http://www.vrs-ev.de/forum/cm_last14days.php

Volksentscheid in Schleswig-Holstein -
http://www.vrs-ev.de/pm270903.php

Demoskopische Untersuchungen
http://www.vrs-ev.de/demoskop.php

Trauen Sie sich doch einmal, Ihren Namen zu nennen; denn ich habe keine Lust, weiterhin einem Vermummten nachzuweisen, daß er unsinnige Behauptungen aufstellt.
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lehrer
Gast





Beitrag: Mittwoch, 21. Apr. 2004 06:09    Titel: Fehlerhafte Chronik! Antworten mit Zitat

Herr Riebe gibt hier sehr detaillierte Chronik zum besten.

Etwas sehr wichtiges hat er aber vergessen:
Das Lübecker Elternpaar zog zwar seine Klage vor dem BVerG zurück. Das Gericht entschied aber trotzdem!

Die Rechtschreibreform und die Art ihrer Durchführung sind verfassungsgemäß!

Wie konnte Herr Riebe nur so einen wichtigen Bestandteil der Chronik vergessen?
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lehrer
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Beitrag: Mittwoch, 21. Apr. 2004 10:06    Titel: Volksbegehren! Antworten mit Zitat

Zitat:
"30. 4. 1998: Ende des Volksbegehrens in Schleswig-Holstein; die Initiativen für ein Volksbegehren in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen ruhen oder haben nicht die nötige Zahl der Stimmen erreicht."

Seltsam, nicht wahr? 90 Prozent der Bevölkerung sind (angeblich!) gegen die Rechtschreibreform. Trotzdem erreichen die Volksbegehren nicht die nötigen Stimmenzahlen (= 10 Prozent der Wahlberechtigten).
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