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Lars Kerner
Gast





Beitrag: Donnerstag, 02. Dez. 2004 19:06    Titel: Hysteriker! Antworten mit Zitat

[Unqualifizierten Kommentar gelöscht - Elke Philburn]
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anonym
Gast





Beitrag: Freitag, 17. Dez. 2004 13:42    Titel: ''Friedensangebote'' Antworten mit Zitat

Zum Beitrag von Karin Pfeiffer-Stolz vom 17.12.2004, 11:07

Titel: Ökonomische und kulturelle Folgen der ''Reform der Reform''


Auch mir geht es so, Munskes Beitrag in der FAZ irritiert! Er tut so,
als ob es nur die drei von ihm genannten Vorschläge gibt. Dabei gibt es
eine weiteren, bessere, billigere, sofort durchführbare Möglichkeit:
die totale und vollständige Rücknahme der Rechtschreibreform!

Angesichts dieser Möglichkeit und der Tatsache, daß die Reform gescheitert ist,
ist es nicht verständlich, warum manche Reformgegner meinen, den Reformern ein
''Friedensangebot'' machen zu müssen.

Die Feststellung der Politiker, man müsse sich aus dieser Angelegenheit
heraushalten, ist nur allzu verständlich: Sie haben etwas angestellt und müssen
für eine gewisse Zeit lieb Kind machen, um ihr Reformvorhaben nicht zu
gefährden, um dann, wenn wieder etwas Gras über die Sache gewachsen ist, weiter
an ihrer Sprachmanipulation basteln zu können.

Warum ist das ''gleichberechtigete'' Stehenlassen der Heyseschen als auch
der Adelungschen s-Schreibung der einzige Weg, die jetzige unerträgliche
Situation zu beenden? Durch ihre ''Verbocktheit'' setzen sich die Reformer
doch selbst ins Abseits, lassen sie doch damit erahnen, daß ihre Reform
ganz andere Hintergründe als die vielbeschworene
''Vereinfachung der Rechtschreibung'' hatte. Jedoch werden zumindest jüngere
Schüler das kaum erkennen können. Die dann eher die Doppel-s-Schreibung als
etwas vermeintlich Neues, Modernes übernehmen werden, da das scharfe ß ja für
Tradition steht und jüngere Menschen sich gerne davon distanzieren möchten.
Und dadurch, daß dann in zunehmenden Maße beide Schreibweisen anzutreffen sind,
eventuell im gleichen Text auch gemischt, kann sich keine Sicherheit in der
Anwendung von nur einer der beiden Schreibmöglichkeiten herausbilden. Richtiges
Schreiben lernt man ja nicht durch Lernen von Regeln, sondern durch vieles
Lesen. Dabei prägen sich die richtigen Schriftbilder unbewußt ein, lernen ist
leicht und geht ganz von selbst, nur bei schwierigen Sachverhalten ist der
Duden nötig!

Können diese beiden Schreibungen wirklich gleichberechtigt nebeneinanderstehen?
Ist es wirklich wünschenswert, darauf zu warten, ''wie sich dann die Schreibung
entwickelt, welches System sich am Ende durchsetzt''? -- Und, wann ist das Ende
erreicht?

Wie hier schon mindestens zweimal gezeigt, ist der Begriff ''Entwicklung''
sehr problematisch! Sie sollten also sagen, was Sie mit ''Entwicklung'' meinen.
Auch eine aufgezwungene Entwicklung ist eine Entwicklung!
So, wie wir die Reformer kennen, werden sie schon dafür zu sorgen wissen, daß
die ''Entwicklung'' dann in die von ihnen gewünschte Richtung geht, zumal auch
wirtschaftliche Interessen hinter der Reform stehen!

Der Vorschlag, beide Schreibungen nebeneinander zu akzeptieren, wird
also zwangsläufig dazu führen, daß sich die Doppel-s-Schreibung durchsetzt
respektive durchgesetzt wird!

Es ist auch problematisch, in diesem Zusammenhang Begriffe wie
''Rechtschreibfrieden'' und ''Friedensangebot'' zu verwenden. Haben es
die Opfer eines von ihnen nicht provozierten Angriffs, also unschuldige
Opfer, nötig, solchen Angreifern Friedensangebote zu machen? Das
interpretieren die Angreifer doch als Eingeständnis der Schwäche oder
der Unterlegenheit der Opfer! Genau das ist doch das Menschen-, das
Traditionsverachtende an solchen Angriffen. Diese Art von Angriffen bezeichnet
man heutzutage mit dem Begriff ''Mobbing''! Die Rechtschreibreform ist
optisches bzw. literarisches Mobbing!

Die Angst der Reformer vor wirtschaftlichen Verlusten und Gesichtsverlusten
braucht uns als Reformgegner doch nicht zu kümmern. Die wirtschaftlichen
Verluste der Bevölkerung durch den reformbedignten Zwang zur Anschaffung neuer
Wörterbücher sind deren Gewinn! Haben die Reformer einen Anspruch auf
reformbedingten Gewinn? Und ihr Gesicht haben die Reformer wie auch die
Kultusminister ja sowieso schon verloren.

Die Rechtschreibreform muß vollständig und ohne Ausnahmen zurückgenommen
werden, JEDES Zugeständnis an die Reformer wird zu weiteren Reformversuchen
führen!
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anonym
Gast





Beitrag: Freitag, 21. Jan. 2005 11:09    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Forum: Sprachpflege allgemein : Donnerstag, 20. Jan. 2005 15:10 Titel: Zur Sprachpflege
Sprachpflege

Der Begriff ?Sprachpflege? entbehrt nicht einer gewissen Komik. Sprache ist ja ein Verhalten, geprägt u. a. durch gesellschaftliche Konventionen.

...


Der Glaube, daß eine Sprache ?verfällt?, wenn man sich nicht um sie kümmert, ist ein Wahn. Solange wir eine Sprache gebrauchen, halten wir sie automatisch funktionstüchtig. Im Gespräch und durch das Gespräch bewährt sich das Sprachverhalten und paßt sich allen denkbaren Erfordernissen an. Sprachpflege geschieht also im Gebrauch und durch den Gebrauch, da bedarf es keines Zurücktretens und besonderer Maßnahmen.

...

Theodor Ickler, Spardorf, theo.ickler@t-online.de, Freitag, 2.2.2001
Altes Gästebuch von www.rechtschreibrefom.com


''Im Gespräch und durch das Gespräch
bewährt sich das Sprachverhalten und paßt sich allen denkbaren Erfordernissen an.''

Genau hier aber liegt das Problem: Ein wirkliches Gespräch ist heute, bedingt auch durch die Medien, kaum mehr möglich! Wenn Menschen, besonders Kinder, durch ihren Fernsehkonsum nur noch Gespräche auf niedrigstem Niveau kennenlernen, dann kann sich das ''Sprachverhalten'' nicht mehr allen denkbaren Erfordernissen anpassen, sondern nur noch denen, die in der künstlichen Medienwelt bzw. in dem vom Zuschauer ausgewählten Teilbereich dieser Medienwelt, vorkommen. Natürlich ist das die freie Entscheidung des Zuschauers. Wenn dieser ein Erwachsener ist, dann ist er selbst für die Folgen verantwortlich. Wenn es aber Kinder sind, dann muß es Leute geben, die dieser Fehlentwicklung einhalt gebieten. Wirklich problematisch wird es, wenn die Unfähigkeit zu wirklichen Gesprächen auf der Seite des Erwachsenen liegt. Das hat dann negative Folgen für die Kinder. Aber für diese Folgen ist dann der Erwachsene verantwortlich, nicht die Kinder. Leider hat unser Rechtssystem diesen Zusammenhang noch nicht kapiert, und so müssen die Kinder, wenn sie nach einer Kindheit und Jugend ohne Zuwendung einen ''Fehler'' machen, diese Unfähigkeit von Erwachsenen ausbaden.
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Brockhaus
Gast





Beitrag: Mittwoch, 02. März. 2005 12:54    Titel: VRS Antworten mit Zitat

VRS = Verein für Riebes Selbstdarstellung
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Peter Lüber



Registriert seit: 01.06.2004
Beiträge: 72

Beitrag: Mittwoch, 02. März. 2005 19:30    Titel: Re: VRS Antworten mit Zitat

Jeder darf sich in diesem Forum schriftlich äußern – offen, aufrichtig und ehrlich oder verhüllt wie ein Feigling, vermummt wie ein Verbrecher oder anonym, d.h. gekleidet nach Mode des Lumpenpacks.

Peter Lüber
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anonym
Gast





Beitrag: Donnerstag, 03. März. 2005 11:53    Titel: Umgangsformen Antworten mit Zitat

Zum Beitrag vom Mittwoch, 02. März. 2005 19:30 Titel: Re: VRS

Zitat:

Jeder darf sich in diesem Forum schriftlich äußern - offen, aufrichtig und ehrlich oder verhüllt wie ein Feigling, vermummt wie ein
Verbrecher oder anonym, d.h. gekleidet nach Mode des Lumpenpacks.

Peter Lüber

Ende des Zitats.


Ich finde es nicht fair, wie Sie die verschiedenen Leute, die hier Beiträge einstellen, alle über einen Kamm scheren.

Nicht jeder, der verhüllt ist, ist ein Feigling, nicht jeder Vermummte ist ein Verbrecher, nicht jeder Verbrecher ist vermummt.

Ihre Äußerung bezüglich der Bekleidung von Leuten, die sich hier anonym äußern, ist eine Beleidigung. Sie verhalten sich genausso wie die, die Sie ob ihrer
Anonymität und wegen bestimmter abfälliger Einträge, kritisieren. Außerdem unterstellen Sie implizit, daß anonyme Einträge nicht offen, aufrichtig und ehrlich seien.

Aber nicht jeder anonyme Einträger macht abfällige Bemerkungen. Ich habe in allen meinen Beitägen versucht, fair zu argumentieren.

Dies ist eine themenbezogene Webseite, es ist daher keine Zensur, nicht themenbezogene bzw. beleidigende Beiträge zu löschen. (Was ja auch schon getan wurde.)
Würde dies konsequent geschehen, könnte damit viel Ärger vermieden werden.
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Gast






Beitrag: Donnerstag, 03. März. 2005 13:03    Titel: Re: Umgangsformen Antworten mit Zitat

Ob man einem Anonymus, der auf dieser themenbezogenen Webseite die nicht bewiesene Formel „VRS = Verein für Riebes Selbstdarstellung“ aufstellt, gute Umgangsformen bescheinigen will, ist jedem freigestellt. Ich selbst korrigiere mich wie folgt: Ich hätte nicht „Lumpenpack“, sondern „Charakterlumpenpack“ schreiben sollen.

Peter Lüber
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anonym
Gast





Beitrag: Donnerstag, 03. März. 2005 13:51    Titel: Umgangsformen Antworten mit Zitat

Sehr geehrter Herr Lüber,

Sie haben mich offenbar mißverstanden, es geht nicht um die zugegebenermaßen teils sehr seltsamen Umgangsformen bestimmter anonymer oder mit Decknamen arbeitender Einträger, es geht um Ihre Umgangsformen. Daß Sie -- offenbar -- unter Ihrem Klarnamen eintragen, gibt Ihnen noch lange nicht das Recht, generell anonyme Einträger zu beschimpfen, nur deswegen, weil sie anonyme Einträge einstellen. Das meinte ich mit über einen Kamm scheren. In diesem Gästebuch sind anonyme Einträge erlaubt, und das offenbar schon seit Bestehen dieser Webseite. Diese Möglichkeit ist also von den Initiatoren der Seite gewollt, anderenfalls hätte man es schon längst unterbunden. Es ist daher unfair, alle anonymen Beiträger zu beschimpfen, weil sie diese von den Initiatoren der Webseite vorgesehene Möglichkeit nutzen. Daß es dabei auch einige gibt, die dieses Entgegenkommen des VRS mißbrauchen, ist offenbar nicht zu verhindern. Anstatt sich also auf das Niveau derer zu begeben, die hier Mißbrauch betreiben, wie Sie das tun, sollte man besser entweder die Möglichkeit, anonyme Beiträge einzustellen, ganz abschalten oder beleidigende Beiträge kommentarlos löschen. Dies ist keine Zensur, Beleidigungen muß man sich nicht bieten lassen!

Ich möchte u. a. auch deshalb anonym bleiben, weil man mich in diesem und in anderen Gästebüchern schon ziemlich angegriffen hat, obwohl ich meine Meinung zu Themen der Rechtschreibung bzw. der Rechtschreibreform in anständigem Ton und wohlbegründet geäußert habe. Daß ich dabei auch von Mitstreitern, also Reformgegnern, angegriffen wurde, nur weil ich einen Text der Reformgegner analysiert und kommentiert habe und mir dabei eine -- aus meiner Sicht -- unklare Stelle aufgefallen ist, ist doch sehr verwunderlich. Gute Umgangsformen beruhen auf Gegenseitigkeit!
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Peter Lüber



Registriert seit: 01.06.2004
Beiträge: 72

Beitrag: Donnerstag, 03. März. 2005 16:13    Titel: Re: Umgangsformen Antworten mit Zitat

Vielen Dank, Anonymus, für Ihre Entgegnung. Man hat Sie also ziemlich angegriffen in diesem Gästebuch und in andern Gästebüchern. Herr Manfred Riebe heißt und nennt sich noch immer Manfred Riebe, aller böswilligen und feigen Angriffe zum Trotz. Dieser Mensch hat Mut. Er gemahnt mit großem Fleiß und Sachverstand, seit vielen Jahren schon, an die Verantwortung, die wir Deutschsprechenden gegenüber unseren Kindern haben und deshalb wahrnehmen sollten, um ihnen das zu erhalten, was erhaltenswert ist: die sprachliche Kultur.

Ich habe eine Wut im Bauch, und die Verantwortungslosigkeit der Befürworter der sogenannten „Rechtschreibreform“ verleitet mich manchmal zur Äußerung meiner Verachtung, vorallem dann, wenn ich sehe, wie Menschen, denen es offensichtlich um nichts anderes geht, als um die Bewahrung des unschätzbar wertvollen Guts der deutschen Sprache, von Heckenschützen ins Visier genommen werden.

Anonyme Menschen haben kein Gesicht zu verlieren: dies gebe ich Ihnen zu bedenken. Und um Ihnen ein Beispiel meiner Naivität zu geben, sage ich Ihnen, daß ich damals, als der reformierte Duden im Handel erschien, auf einen Aufstand sämtlicher Deutschlehrer, Autoren, Redaktoren, Lektoren, Korrespondenten, Verleger und – Leser hoffte. Umsonst? Darauf hoffe ich noch immer – obschon mir Entmutigte sagen, daß profitbedingte Feigheit in Deutschland Staatstugend geworden ist.

Peter Lüber
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Helmut Jochems
Gast





Beitrag: Donnerstag, 03. März. 2005 20:25    Titel: Wende Antworten mit Zitat

Gelegentlich schaue ich im VRS-Forum vorbei, meist in der Hoffnung, ältere - aber weiterhin wichtige - Texte aus Herrn Riebes Archiv zu finden. Für die Aktualität sind dagegen die beiden konkurrienden Webseiten unentbehrlich. Gelegentliche Querverweise zeigen mir, daß die Animositäten zwischen einigen Freundinnen und Freunden wohl der Vergangenheit angehören. Jetzt kommt es wirklich darauf an, daß wir an einem Strick ziehen. Mit Prof. Icklers Eintritt in den Rat für deutsche Rechtschreibung werden die Karten neu gemischt. Als erstes hat dort die Geheimniskrämerei ein Ende. Was alles im bisherigen Umgang mit der mißratenen Reform faul war, kommt nun an den Tag. Von einem Tag zum anderen wird die Allianz der Verbandsvertreter zwar nicht die Segel streichen, aber die ungestörte Kumpanei ist vorbei. Wir können jetzt etwas erreichen, wenn wir den Kultusministern und natürlich der schreibenden Öffentlichkeit eine Perspektive bieten. Wir sollten nicht so tun, als wäre in den letzten neun Jahren nichts geschehen. Wer die Wende will, muß sagen können, wie diese aussehen soll.
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Elke Philburn



Registriert seit: 03.12.2002
Beiträge: 246
Wohnort: Manchester UK

Beitrag: Donnerstag, 03. März. 2005 22:01    Titel: Antworten mit Zitat

Der Beitritt Icklers zum Rat für deutsche Rechtschreibung ist in der Tat eine wunderbare Nachricht. Man darf gespannt sein, wie sich dies auf die Entscheidungen des Rates auswirken wird.
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Helmut Jochems
Gast





Beitrag: Freitag, 04. März. 2005 17:10    Titel: Firewalls Antworten mit Zitat

Noch ein Nachwort zu unseren Erfolgsaussichten im Rat für deutsche Rechtschreibung. Sie sind zunächst gleich null, denn mit drei "Firewalls" ist die Konstruktion abgesichert. Auch die erste "Arbeitsgruppe" Herrn Zehetmairs ist "pluralistisch" zusammengesetzt. Die Aussicht, eine vernünftige Änderung der verpfuschten Regeln könne von hier ihren Ausgang nehmen, ist gering. Was ins Plenum des Rats kommt, sieht sich dort einer breiten Ablehnungsfront gegenüber. Hier spielen sprachwissenschaftliche oder kulturpolitische Einsichten keine Rolle, sondern nur der Kommerz bzw. die politische Opportunität. Nehmen wir aber einmal an, das Wunder geschähe, und etwas Vernünftiges ginge an die KMK. Dort sitzen Funk, Krimm, Pohle und Stillemunkes bereit, um die Weitergabe an die Kultusminister abzublocken. Diese würden ohnehin froh darüber sein, nicht entscheiden zu müssen, denn einen ernsten Willen zu Überwindung des Rechtschreibdilemmas gibt es an der Spitze nicht.

Herr Ickler schreibt gerade: "Im Augenblick kommt es darauf an, folgende Wahrheit zu verbreiten: Eine starke Fraktion (Duden und andere Vermarkter, auch Hoberg) will durch die Forderung nach Zweidrittelmehrheit verhindern, daß überhaupt etwas geändert wird. Das ist auch das Interesse der KMK. Es ist vor allem das Interesse der weitgehend unbekannten Ministerialbeamten, die ihre berufliche Existenz mit der Durchsetzung der Rechtschreibreform verbunden haben. Daher kann hier nur der Widerstand der öffentlichen Meinung helfen."

Im Zusammenhang mit dem Fall Hoberg schreibt Herr Ickler: "Man muß ja noch hinzunehmen, daß selbst Vereine, deren Mitglieder gegen die Reform sind, gleichwohl durch Funktionäre vertreten sind, die die Reform durchpeitschen wollen. Könnten z. B. die Mitglieder der Gesellschaft für deutsche Sprache lesen, was ihr Vorsitzender als Stellungnahme eingereicht hat, würden sie wohl in Scharen aus der GfdS austreten."

Das Häuflein der Kritiker hat also die eigentliche Aufklärungsarbeit noch vor sich. Quisquilien haben jetzt in der Außendarstellung unseres Anliegens nichts mehr zu suchen.
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Jan z Lasu
Gast





Beitrag: Samstag, 05. März. 2005 11:21    Titel: Rat für deutsche Rechtschreibung Antworten mit Zitat

Im nachhinein kann man sich nur wundern, warum der Kundenservice der Deutschen Bank keinen Sitz im Rat für deutsche Rechtschreibung erhalten hat. Offenbar kennt man bei der KMK noch nicht das interessante "4 % p.a. Neukunden-Angebot:

"Und während Ihr Geld sich mit 4 %-Super-Zinsen vermehrt, laden wir Sie ein, gemeinsam mit Ihrem Berater über ein noch Gewinn bringenderes Folgeinvestement nachzudenken."

Unter uns: Das kommt davon, wenn man Diplomvolkswirte deutsche Texte schreiben läßt. Früher war das anders. 1997 erzählte Hedwig Liepelt (damals 98, 1957/59 Alice Schwarzers Deutschlehrerin an der zweijährigen Handelsschule in Elberfeld) der Biographin Bascha Mika:

"Wir haben tüchtig Rechtschreibung und Zeichensetzung geübt. Wir haben damals wohl auch Novellen und andere Literatur gelesen. Nach zwei Jahren waren die Schülerinnen dann vollkommen sicher in der Rechtschreibung, beherrschten die Groß- und Kleinschreibung, konnten Haupt- von Nebensätzen unterscheiden und jedes Komma richtig setzen. Nach der Mittleren-Reife-Prüfung haben sie sich in Ämtern, in Betrieben und anderen Dienststellen jahrelang als zuverlässige, tüchtige Arbeitskräfte bewährt."

Merke: Nicht Vereinfachen, sondern Üben führt zu sicheren Rechtschreibkenntnissen. Dem Berater im Kundenservice der Deutschen Bank hat es als Schüler wohl am letzteren gefehlt, und dann hilft auch ersteres nicht weiter.
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anonym
Gast





Beitrag: Dienstag, 08. März. 2005 14:37    Titel: Riebe wird nicht zum ersten Mal gesperrt! Antworten mit Zitat

Manfred Riebe muß sich nun wirklich nicht wundern, daß er nun auch bei Wikipedia gesperrt worden ist.

Aufgrund seiner unsachlichen und verleumderischen Beiträge wurde er auch schon vor einiger Zeit im Internetforum der CDU gesperrt. Hier hatte er von Spitzenpolitikern der CDU behauptet, daß sie von Großverlagen bestochen worden seien, damit sie sich für die Rechtschreibreform einsetzten. Beweise konnte er natürlich nicht erbringen.

Man muß nun wirklich kein Freund der Rechtschreibreform sein, um festzustellen, daß Manfred Riebe der Sache der Reformgegner mehr Schaden als Nutzen gebracht hat.
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Elke Philburn



Registriert seit: 03.12.2002
Beiträge: 246
Wohnort: Manchester UK

Beitrag: Dienstag, 08. März. 2005 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

Das Problem sind vielmehr Leute wie Sie, die hinter vorgehaltener Maske ihr Spielchen treiben. Und das nicht nur in diesem Forum. Solche Leute wollen den Unrat, den sie im Internet ablassen, nicht mit ihrem realen Namen unterschreiben - verständlicherweise.
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